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Bericht: Telefongespräch mit der Bundesagentur für

Telefongespräch mit der Bundesagentur für Arbeit am 5.November 2010

Im letzten Gespräch mit der Bundesagentur für Arbeit deutet sich langsam etwas Bewegung an:
Das von der Bundesagentur an erster Stelle genannte Argument, das gegen die Aufnahme der Berufsbezeichnung „Motologe“ im Berufenet und in der Jobbörse spricht, ist ja, dass hier ausschließlich grundständige Studienabschlüsse aufgenommen werden. Wir hatten ja die Bundesagentur bereits darauf hingewiesen, dass wir dies in Zusammenhang mit den Bolognarichtlinien und der Einrichtung von Masterstudiengängen nicht für haltbar hielten. Nun stehen anscheinend Verhandlungen an, auch Masterabschlüsse auf zu nehmen. Damit ist leider immer noch nicht sicher gestellt, dass der Berufsabschluss Motologe/ Motologin aufgenommen wird, denn auch hier wird ausgewählt werden und ein wichtiges Kriterium wird auch hier sein, in welchem Ausmaß der Motologe/die Motologin von Arbeitgebern bzw. von Ausbildungsinteressierten gesucht wird. Nichtsdestotrotz hatte ich diesmal den Eindruck, mit unserem Anliegen recht gut verstanden worden zu sein, ohne dass mir allerdings etwas versprechen werden konnte.

Angeboten wurde uns in dem Gespräch auch Schwierigkeiten und auch Verbesserungsvorschläge für das bestehende System zu nennen. Natürlich ist es unser erstes Ziel, mit unserem Berufsbild Motologe/Motologin direkt auf den Seiten des Berufenet und der Jobbörse dargestellt zu werden.
Damit ist es aber nicht getan, denn wichtigstes Ziel ist die Vermittlung adäquater Stellen an Motolginnen und Motologen. Hier wird – so ist leider noch anzunehmen - von den wenigsten potenziellen Arbeitgebern direkt diese Berufsbezeichnung angegeben.

Daher wollen wir das Angebot der Bundesagentur zur Verbesserung aufnehmen und u.a. die über den Archivzugriff ein zu sehenden Tätigkeits- und Ausbildungsbeschreibungen, die seit 2006 nicht mehr gepflegt werden überarbeiten.

Gleichzeitig möchten wir für unsere Mitglieder Strategien für die Suche in diesem System erarbeiten. Einige Möglichkeiten hierzu sind in dem Brief der Bundesagentur ja schon von Herrn Schulz genannt. Wir meinen aber, dass dies noch verbessert werden sollte und nehmen hier gerne auch eure Anregungen auf.

Sehr wichtig für unsere weiteren Verhandlungen ist, wie viele und welche Motologen im Moment bei der Bundesagentur für Arbeit als arbeitssuchend gemeldet sind.
So ist für einen Arbeitgeber bei der Eingabe die Suche nach einem Motologen möglich, es erscheint hier allerdings im Moment nur ein Motologe als arbeitssuchend. Hier wäre es wichtig zu wissen, ob das so stimmt.

In dem Gespräch mit dem Mitarbeiter der Bundesagentur habe ich auch die Beschwerden unserer Mitglieder über die Beratung durch die Agenturen für Arbeit dargestellt. Hier wäre es schön, detailliertere Bespiele – wenn gewünscht ohne Name und Angaben zur Stadt –zu erhalten, da damit unser Problem verdeutlicht und untermauert werden kann.

Für unser weiteres Vorgehen ist eine Rückmeldung, gerne auch Mitarbeit von Seiten der Mitglieder also sehr wichtig. Gedankt sei hier schon mal Jörg Schröder für seinen detaillierten Brief an die Bundesagentur.

Dorothee Beckmann-Neuhaus